Der Ratinger Weihnachtsmarkt jedes Jahr etwas schönes in Nordrhein-Westfahlen

Ratingen ist eine sehr alte Stadt, zum ersten mal wurde der Name Ratingen um das Jahr 900 schriftlich festgehalten. Die Stadt hat rund 85000 Einwohnerund liegt zwischen Düsseldorf, Duisburg und Essen. Ratingen ist eine sehr aktive und sportliche Stadt, ob im Sommer oder im Winter. Außerdem hat Ratingen eine rießige Eissporthalle und auch viele andere Sportanlagen verteilt durch die ganze Stadt. Ein paar mal im Jahr findet eine große Schaumparty bei der die Jugendlichen von Ratingen immer stark vertreten sind.

In der Weihnachtszeit wird Ratingen dann besonders aktiv, auf jedem Platz wo es möglich ist, gibt es einen Weihnachtsmarkt, mit Glühwein-, Würstel- und Crepständen, außerdem Verkaufen viele Lokale Weihnachtskünstler ihre selbstgemachten kleinen Kunstwerke.

Das sind die perfekten Weihnachtsgeschenke für die ältere Genration der Familie, mit viel mühe und charm zaubern die Künstler einzigatige Kleinigkeiten. Aber sie stellen nicht nur Kleinigkeiten her, Krippenspiele in allen möglichen Größen, in feinster Handarbeit hergestellt, sind dann natürlich Preislich eine Klasse höher.

Der größte Weihnachtsmarkt

ist am Marktplatz, Ratingen Mitte und ist durchgehend bis zum 23. Dezember geöffnet, Montag bis Samstag von 9-21 Uhr, Sonntag von 11-21 Uhr.

Außerdem werden dieses Jahr von der Stadt einige Rikscha-Fahrer engagiert, die Weihnachtsmarktbesucher durch die ganze Stadt fahren. Auf diesem Weihnachtsmarkt ist das Angebot am größten, alles von Glühwein, über Kinderpunsch bis hin zu Bier wird angeboten. Künstlerisch sind auch sehr aufwendige Stände dabei, an denen nur handgefertigte Zentimeter große Modelle von allem Möglichen und auch Krippen zu kaufen sind. Der Ratinger Weihnachtsmarkt ist einfach etwas besonderes für die ganze Familie, für Groß und Klein, denn das Karussel wollen die Kleinen bestimmt nicht verpassen. Und für den kleinen Hunger ist an den Würstel- sowie Crepständen gesorgt.

Zusätzlich gibt es am 10. Dezember einen Weihnachtsmarkt auf dem Sackerhof mit Glühwein und Verpflegung von 11-18 Uhr. Hier werden natürlich auch wieder Kunstwerke aus der Region angeboten.

Außerdem findet ebenfalls am 10. Dezember ein Weihnachtsmarkt im Homberger Treff statt, dieser ist von 11-17 Uhr geöffnet, dort wird es zu kaufen geben, Schönes saus Holz & Krippen, Näharbeiten & Babykleidung und Kleinigkeiten aus der Häkel-Wunder-Welt, sowie Dekorationen aus Naturmaterialien und moderner Schmuck sowie alle Möglichen Weihnachtsleckereien.

Am 9. und 10. sowie am 16. und 17. Dezember gibt es auch einen Weihnachtsmarkt an der Kirche „St. Peter & Paul“, in der Kirchgasse 2, dieser ist von 11 bis 20 Uhr geöffnet und bietet allerlei kleine Kunstwerke und natürlich auch Verpflegung in Form von Glühwein, Bratwürsten und weiteren Leckereien.

Wenn sie ein Kunstfan sind können sie auf diesen Weihnachtsmerken wirklich die ein oder andere Besonderheit finden in Form von schönen Ölgemälden oder anderen Kunstwerken, wenn sie allerdings nicht in der Nähe von Ratingen wohnen oder der zeitliche Aufwand zu groß ist, schauen sie sich einmal die Webseite www.mynewart.de an.

Hier gibt es viele wunderschöne Gemälde, perfekte Weihnachtsgeschenke und vieles mehr. Wer also sein Weihnachtsgeschenk nicht so gerne im kalten Nass kauft und selber nachhause trägt, kann jederzeit auf www.mynewart.de sein neues Lieblungskunstwerk finden, als Geschenk oder zum selbst aufhängen.

Kirchen in Ratingen

Kirchen sind vor allem wegen ihrer Kult Historie für viele interessant. Ich werde im Folgenden auf sechs historisch wichtige Kirchen in Ratingen eingehen.

Evangelische Waldkirche in Breitscheid:

Die Geschichte ist eng mit der benachbarten evangelischen Waldkirche verknüpft. Die reformierte bzw. evangelische Gemeinde Linnep ist nach dem Rittersitz Linnep in Breitscheid- und nicht nach einem Ort benannt.

Die Waldkirche hat einen rechteckigen Grundriss mit einem schlichten Saalbau, die Außenwände sind aus Bruchstein.

Noch heute finden in der Waldkirche noch regelmäßig Gottesdienste und gelegentlich Konzerte statt. Außerdem kann man eine evangelische Trauung in der Waldkirche vornehmen.

St. Christopherus in Breitscheid:

Sie ist schon von weitem sichtbar: Die Kirche St. Christopherus wurde mit ihrem roten Dach am 22. September 1979 erbaut. Das rote Dach assoziiert die Ideen des “Zelts Gottes unter den Menschen’’, des “wandernden Gottesvolkes’’ und der “Kirche unterwegs“.

Erst 1992 wurde die Inneneinrichtung vervollständigt. Mit einer Tabernakel Säule und einer Sitzbank aus Basaltina, erbaut von dem Wermelskirchener Steinmetz- und Bildhauermeister Rüdiger Decker.

Seit 2003 trägt das rote Dach ein Kreuz. Vor der Kirche begrüßt heute die imposante St. Christopherus-Skulptur, von Juan Fernandez, die Besucher.

Christuskirche – Homberg:

Die Christuskirche gehört zu den wichtigen historischen Kirchen in Ratingen. Der Bau der Kirche wurde an der von Karl Krieger entworfenen Christuskirche in Velbert angelehnt.

Sie wurde 1912 erbaut und ist ein Zentralbau aus Bruchsteinen mit zwei sich durchdringenden Schiffen. Die Schaufassade zeigt einen breiten tief herunter gezogenen Giebel mit einem hohen, aus fünf Teilen, Fenster.

Die Kirche bildet mit ihrem Altar und Kanzel eine Ensemble, was eher selten im Kirchenkreis Düsseldorf anzutreffen ist.

St. Jacobus der Ältere in Homburg:

Die Kirche wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut und in den folgenden Jahrhunderten immer wieder grundlegend renoviert und restauriert, zuletzt 2003.

Die St. Jacobus Kirche präsentiert sich nach gründlicher Außen- und Innensanierung heute in einer purifizierten, fast modernen Form. Sie ist neben der Stadtkirche St. Peter und Paul das älteste Gotteshaus in Ratingen, eines der ältesten im Kreis Mettmann überhaupt.

Die Kirche liegt etwas erhöht im Zentrum des Dorfes, inmitten eines zeit 1808 nicht mehr belegten Friedhofs, welcher die Kirchenmauer umgibt.

Die strahlend weißen Wände, der neue Natursteinboden aus Basaltina und das neue Beleuchtungskonzept bringen die Gegenstände und die Kunstwerke besonders eindrucksvoll zur Geltung. Die schlichten Formen wie Z.B. der Altar unterstreichen die Würde des Kirchenraums, welcher die Besucher zur Ruhe und Besinnung kommen lässt.

Evangelische Kirche in Lintort:

Die evangelische Kirche in Ratingen wurde am 20. August 1867 eingeweiht. Nach Plänen des Duisburger Baumeisters A. Kersten entstand in Backsteinbauweise eine romanische Hallenkirche mit einem dreigeschossigem Westturm.

Seit einer Innenrenovierung 1887 steht den Gläubigen ein freundlicher, heller Kirchenraum zur Verfügung. Dessen Wegfall des Notausgangs im Chor die gleichförmige Gestaltung der Chorfenster hat. Die evangelischen Christen aus der Gemeinde Lintorf steht heute neben der Kirche auch das hervorragend ausgestattete Gemeindezentrum zur Verfügung.

St. Anna – Lintorf:

Die katholische Pfarrkirche wurde 1778 erbaut, davor stand dort eine kleine romanische Saalkirche mit vorgelagertem Westturm. Der Maler Gert van Heekern leitete die Ausmalung der Kirche 1979. Gleichzeitig mussten tiefgreifende Schäden an der Holzkonstruktion des Kirchturm, im Dach- und Fundamentbereich, an den Fassaden und im Innenraum behoben werden. Sie ist die Hauptkirche der 2009 gegründeten Pfarrei St. Anna und ihre 1484 gegossene Glocke wirkt beeindruckend.

Ratingen

Kultur in Ratingen

Kultur in Ratingen

Den Bürgern und Gästen wird ein großes Angebot an Kultur in Ratingen geboten. So locken die vier Museen mit attraktiven Ausstellungen und das Stadttheater zieht mit seinem abwechslungsreichen Programm aus Theater, Ballet, Musical, Kabarett und Konzert zahlreiche Besucher an. Eine Reihe von weiteren Konzerthäusern und freien Kulturträgern komplettieren mit ihren Veranstaltungen das breite kulturelle Spektrum.

In Ratingen gibt es extra ein Amt für Kultur und Tourismus. Dies ist Ihr Ansprechpartner und dort können Tickets erworben werden.

Öffnungszeiten:

Tag Uhrzeit
Montag 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Dienstag 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Mittwoch 9.30 bis 13 Uhr
Donnerstag 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Freitag 9.30 bis 12 Uhr
Samstag 9.30 bis 13 Uhr

 

Schloss Landsberg

Schloss Landsberg in Ratingen

Das Schloss Landsberg liegt im Ruhrtal auf dem Stadtgebiet von Ratingen und die Schlossanlage hat einen fast halbkreisförmigen Grundriss, der an der August-Thyssen-Straße 1, 45219 Essen steht. Es gehört zum Gebiet der Stadt Ratingen, kann jedoch nur von Essen-Kettwig oder Mülheim-Mintard (auch Ratingen- Breitscheid – Krummer Esel) erreicht werden.

Schloss Landsberg in Ratingen

Das Gelände des Schlosses Landsberg

Die Schlossanlage besteht aus mehreren Gebäuden, dem Bergfried, dem Torbau, einem Wohngebäude, Remise und Stallungen und dem Brunnen- und Rundturm. Ebenfalls gibt es einen großen, naturbelassenen Park mit viel Wald, der von zahlreichen    okWanderwegen durchzogen ist.

Die Geschichte

Schloss Landsberg war ursprünglich die Schutzburg eines Dienstmannes der Grafen von Berg für den handelswichtigen Ruhrübergang bei Kettwig gegen das geistliche Fürstentum Essen und die Grafschaft Kleve. Das heutige Schloss Landsberg geht auf eine Burg zurück, die Adolf V. Graf von Berg zwischen 1276 und 1289 errichten ließ.

 

Der heute erhaltene älteste Teil ist der mächtige, 33 m hohe Bergfried aus dem Jahr 1380, im Inneren mit einer Wendeltreppe. Die oberen Fenster und die Brüstung stammen aus der spätgotischen Zeit. Das daneben liegende Herrenhaus wurde 1666 von dem General Arnold Friedrich von Landsberg erbaut. 1903 wurde das Schloss durch Erweiterungen und Umbauten wesentlich verändert und ging in den Besitz des Mülheimer Stahl Fabrikanten August Thyssen über.

 

Die Burg sollte die Grenzen der Grafschaft gegen die Vögte der reichsunmittelbaren Abteien Essen und Werden sichern. Zweitens ließ sich von diesem Standpunkt auch die 1282 gebaute Brücke bei Kettwig überwachen und schützen, welche Essen und den Hellweg mit Ratingen verband. Deshalb steht der Bau von Burg Landsberg in engem Zusammenhang mit der Erhebung des Dorfes Ratingen zur Stadt durch Graf Adolf V. im Jahre 1276. Die Burg Landsberg dürfte um 1289 fertiggestellt worden sein. Zu diesem Zeitpunkt wird Landsberg erstmals in einer Urkunde erwähnt.

Der Umbau

Ratingen Schloss Landsberg

Mit dem Umbau des Schlosses zum Wohnsitz von August Thyssen 1903 wurde auch die bisherige Garten- und Parklandschaft umgestaltet. Der aus Wermelskirchen stammende Gartenbaudirektor Julius Trip verfolgte ein sehr einheitliches Konzept: Schloss und Garten wurden weiterhin kompositorisch als ganzes betrachtet. Die Grundstruktur des dem Barockstil nachempfundenen Gartens mit den Terrassen wurde beibehalten und die alte Längsachse als Hauptkompositionslinie aufgegriffen. Die jüngste Restaurierung der Garten- und Parklandschaft Anfang der neunziger Jahre war darauf ausgerichtet, die Grundstrukturen der stark zerfallenen und verwucherten Anlage wieder erkennbar zu machen.

 

Das heutige Schloss kann leider nicht von innen besichtigt werden, allerdings können die Parkanlagen und das alte Wegenetz innerhalb des Schlossareals besucht werden. Hier befinden sich einige Brücken, die über kleine Schluchten führen und viele verzweigte Wege.

Schloss Linnep

Schloss Linnep

Das Schloss Linnep, auch Haus Linnep genannt ist ein Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen. Erbaut wurde das Schloss vermutlich zwischen 600 und 900 n. Chr., der Rittersitz wird erstmals erwähnt in einer Urkunde des Stifts Kaiserwerth, des Weiteren wird das Schloss Linnep im Jahr 1093 als Wernherus de linepe in einer Urkunde der Abtei Werden erwähnt. Die Bauart des Schlosses weist auf das 12. Jahrhundert hin. 1769 wurde der rund 1000 Jahre alte Turm mit dem Spitzdach und der Ringmauer in einen Neubau integriert, nach 1855 erfolgten weitere Baumaßnahmen. Die gesamte Anlage wird von einem Wassergraben umgeben, welche durch einen kleinen Bach entsteht. Um in die Anlage zu kommen muss man eine Treppe benutzen, die über den besagten Wassergraben führt und in eine Vorburg führt, die aus einer Toranlage und Wirtschaftsgebäuden besteht. Auf die Waldkirche Linnep trifft man, wenn man sich südwestlich des Schlosses bewegt, eine der ältesten Kirchen Im Rheinland. Direkt daneben befindet sich die ehemalige Schlossmühle, welche am selben Bach gebaut wurde, aus dem auch der Wassergraben besteht. Diese Mühle diente lange als Wirtshaus und ist heute Teil des dahinter liegenden Reitstalles.

Schloss Linnep, Treppe Linnep, Wassergraben

 

Das Haus Linnep war bis 1802 im Besitz der Familie Linnep. Bis 1461 besaßen die Ritter und Herren zu Linnep die Burg, danach ist sie an die Grafen von Limburg übergegangen. Ab 1582 bewohnte die Familie von Isselstein das Schloss, zwar erst als Pfand, im Jahr 1643 kauften sie das Schloss Linnep schließlich. Während der Reformation sammelten sich die evangelischen Christen in Linnep in dem Schloss ihres damaligen Schutzherren bis 1684. Ab diesem Jahr konnten eigene Gottesdienste auf dem Grundstück in einer eigenen Kirche, was der Schlossherr Freiherr Vincent Schott von Isselstein der Gemeinde schenkte, gehalten werden. Ab 1731 wechselte der Besitzer des Schlosses ständig, bis es 1855 von Ferdinand Reichsgraf von Spee gekauft, der das dazugehörige Waldgebiet auf 300 Hektar vergrößerte. Daraufhin war das Schloss im Besitz des CDU-Politikers Clemens Graf von Spee und seiner Familie. Seit 2008 gehört das Schloss Linnep Isabella und Wilderich Freiherr von Ketteler. Den sehr guten Zustand des Schlosses und seinem Umfeld ist Stürmen in 2008 und 2014 zu verdanken, nach welchen das Schloss und sein Umfeld restauriert wurden.

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten zur Nutzung des Schlosses, welche die Besitzer bereitstellen. So kann man dort zum Beispiel an bestimmten Tagen heiraten. Im Anschluss an die Trauung kann man seine Gäste zum Sektempfang im Schloss, auf der Terrasse oder im Park führen. Falls man eine kirchliche Trauung wünscht, kann diese in der Waldkirche Linnep durchgeführt werden die sich in der Nähe des Schlosses befindet. Falls das Paar nach der Trauung noch ein Hochzeitsfest feiern will, kann man mit bis zu 120 Personen in der Remise feiern. Des weiteren kann man die modern gestaltete Remise als Tagungsort nutzen. Auch Seminare oder Firmenfeiern können dort abgehalten werden. In 20 Minuten ist das Schloss aus dem Stadtzentrum Essen zu erreichen, also keine Sorgen machen über die Anfahrt.